Spätestens wenn man alle Einladungen versendet hat, macht es bei einem selber “Klick”, es wird wirklich ernst!

Ok es wird wirklich ernst, klingt etwas hart, aber sagen wir es mal so, die heiße Phase beginnt. Doch erst einmal, was gehört in die Einladung alles rein? Und was kann man streichen?

Daher gebe ich, euch heute einen kleinen Einblick in unsere Hochzeitseinladungen (die Adressen sowie Namen sind ausgegraut und bleiben der Phantasie und Privatsphäre überlassen)

Wir haben uns einen Sonntagnachmittag hingesetzt und uns eine Vorlage gebastelt. Die Idee mit dem Einsteckfach und extra Anfahrtskarte stand von vornherein fest, doch wieder so viele Karten per Hand anmalen? Nein! Dieses Mal mache ich es mir einfacher und scanne eine Aquarellvorlage ein, die ich auf jede Einladung dann nur noch drucken lassen muss. Zack ist ein Arbeitsschritt gespart, der sicher wieder 3-4 Stunden gedauert hätte.

Alle wichtigen Daten gehören in die Karte wie zum Beispiel:

  • Hochzeitsdatum! Ganz wichtig
  • Die Uhrzeiten sowie vollständigen Adressen der Locations (Kirche und anschließende Feierlocation)
  • Mit Bitte um Zu- bzw. Absage bis Tag XY + Kontaktadresse oder Telefonnummer (damit geplant werden kann)

Das war es eigentlich schon mit den Daten die unbedingt hinein sollten, alles andere ist nun ganz nach dem eigenen Geschmack zu gestalten oder mit der Liebe zum Detail verbunden.

Für uns war es besonders wichtig, dass die Karte etwas persönliches enthält, daher der kleine Anfangstext (Nein wir waren nicht getrennt, aber haben eine lange Fernbeziehung geführt). Dann haben wir aus den Tipps vorhergegangenen Hochzeiten gelernt und überlassen die Hotelsuche unseren Gästen, da dies nur zusätzlicher Aufwand ist. Damit unsere Gäste auch ungefähr wissen was sie an unserem großen Tag anziehen können, haben wir einen Dresscode genannt “sommerlich-festlich”. Ein schwarzer Anzug muss es daher nicht unbedingt sein, immerhin gehe ich von 30 Grad und strahlendem Sonnenschein aus.

Ein kleiner Tipp was die Geschenke angeht, erspart oft weiteres Rätselraten und da wir noch keine Flitterwochen gebucht haben, können wir denke ich jeden Euro gebrauchen um uns im Nachhinein diesen Traum vielleicht noch erfüllen zu können. Wir haben uns außerdem dazu entschieden die Verantwortung an unserem großen Tag etwas abzugeben, an unsere lieben Trauzeugen, denen wir voll und ganz vertrauen. Daher sind deren Kontaktdaten auch Teil unserer Karte. Was also Spiele oder Reden angeht, kann dann mit denen abgesprochen werden und für uns bleibt es weiterhin eine kleine Überraschung.

Die extra Anfahrtskarte fand ich von vornherein eine tolle Idee, so kann man die Große Karte zuhause lassen und hat alle wichtigen Uhrzeiten und Adressen auf einen Blick und in einer Portmonee tauglichen Größe direkt dabei.

Was wir außerdem noch hinzugefügt haben, ist der Hochzeits-Hashtag unten in der Karte. So können wir auch im nachhinein die Fotos unserer Gäste bei Instagram oder Facebook wiederfinden und haben eine kleine Hochzeitsgalerie aus den Fotos unserer Gäste.

Das Essen steht, die Location und die Kirche sind fest zugesagt (logisch sonst wird es schwierig mit Einladungen schreiben) Doch wie geht es jetzt weiter?

Das verrate ich euch in dem nächsten Post zu #MrandMrsJestil

Liebste Grüße,

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