„Du wirst es erst richtig realisieren, wenn du dein Kind das erste Mal im Arm hältst, das war bei mir ganz genauso!“ hinter diesem kleinen Satz steckt so viel Wahres! Selbst jetzt im 8. Monat – mit einer deutlich sichtbaren Kugel und Tritten im Bauch – ist es immer noch so unwirklich und das ist völlig normal!

In der Sekunde, in der ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, dachte ich mir nur „Das kann nicht sein! Ich spüre doch nichts!“. Natürlich konnte ich noch nichts spüren, immerhin war das neue Leben in mir gerade mal so groß wie ein Mohnkorn als wir von ihm erfahren haben. Aber auch Wochen später, als die Übelkeit wie eine Bombe einschlug und sich aus dem Mohnkorn mehr und mehr ein kleines Menschlein formte, kam der Gedanke immer noch nicht in meinem Kopf an.

Es ist einfach so unglaublich was der eigene Körper erschafft, ohne dass man merklich etwas dafür tut. Ich glaube, daher ist es für mich persönlich so schwer zu realisieren. Ich bin ein sehr praktischer und handwerklicher Mensch und muss am Ende des Tages wirklich sehen was ich vollbracht habe, etwas in den Händen halten und das ist hierbei logischerweise erst nach 10 Monaten möglich.

Dennoch wurde es von Mal zu Mal, von Termin zu Termin doch „echter“! Auf einmal sah man kleine Hände und Beine auf dem Ultraschall und beim nächsten Mal, wie das Baby bereits am Daumen nuckelte. Als dann feststand, dass wir eindeutig einen Jungen erwarten und er einen Namen hatte, war es auf einmal unser kleiner Sohn!

Plötzlich übernimmt man Verantwortung für einen kleinen Jungen, den man noch gar nicht kennengelernt hat, von dem man nicht weiß, wie er aussieht und dennoch liebt man ihn jetzt schon, da er einen nun täglich mit seinen kleinen Stupsern und Tritten daran erinnert, dass er wirklich da ist! Er reagiert auf meine Stimme und scheint richtig zu antworten, wenn ich seine Tritte mit sanften Stupsern von außen am Bauch erwidere! Sowas kommt dann doch langsam bei mir an und zeigt mir, das da in mir wirklich gerade etwas Faszinierendes passiert.

Auch wenn es immer noch nicht zu 100% in meinem Kopf angekommen ist, will ich, dass es meinem kleinen Schatz gut geht, also sorge ich jetzt bereits dafür, dass er alle Nährstoffe erhält, um gesund und munter heranzuwachsen. Es ist schon richtige Routine, dass, während mein Kaffee durchläuft, ich mir meine Babyvitamine (wie ich sie liebevoll nenne) von Orthomol Natal fertig mache. Es fühlt sich einfach gut an, mich so um die Gesundheit von mir und meinem Kleinen zu kümmern. Denn ich weiß nicht, ob ich mit meiner normalen Ernährung sonst jeden Tag ausreichend Calcium, Zink, Magnesium, Eisen und Folsäure zu mir nehmen würde. Gerade jetzt in der Schwangerschaft hat man davon einen erhöhten Bedarf, da man ja nicht nur sich, sondern auch seinen kleinen Schatz mitversorgt.

Jetzt in unserem letzten kleinen Urlaub, wenige Wochen bevor der kleine Mann im Dezember kommt, wurde mir das alles nochmal etwas bewusster. Ich hatte endlich mal Zeit, mir bewusst zu machen, was auf uns zukommt. Auch wenn es jetzt noch ganz unwirklich und nicht greifbar ist, wird der Moment, in dem wir unseren Sohn das erste Mal sehen und in den Arm nehmen können, alles verändern und dieses Abenteuer erst richtig real machen.

Liebste Grüße,

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Orthomol entstanden