Endlich ist es geschafft, das Projekt an dem ich die letzten 4,5 Monate in der Hochschule gearbeitet habe ist beendet. Gestern war es soweit alle 32 Projektteams haben in einem 10 stündigen Marathon ihre Projektergebnisse präsentiert.

Und heute darf ich, Euch nun unser Ergebnis präsentieren.
Da wir an einem Projekt arbeiteten, was nun am Ende auch wirklich in die Tat umgesetzt wird, darf ich erst heute mehr darüber erzählen.
Unser Projekt hieß Inklusions Design und dabei arbeiteten wir Hand in Hand mit der Hephata in Mönchengladbach. Hephata ist eine Gemeinnützige Organisation die sich zur Aufgabe gemacht hat Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz zu bieten.
Außerdem betreiben sie vier Secondhand Shops in Mönchengladbach, Krefeld und Neuss, mit denen wir in unserem Projekt zusammenarbeiten durften.
Man muss dazu sagen, dass jede Woche so viele Kleiderspenden die Secondhandshops erreichen, dass bei weitem nicht alles verkauft werden kann.
Da dies Kleidungsstücke in den meisten Fällen aber noch völlig in Ordnung sind, wurde uns die Aufgabe gestellt diesen Überschuss an Kleidung weiter zu verarbeiten. Aber nicht irgendwie sondern als Designerkollektion, die gesondert in einem neuen Shop angeboten werden soll. Dadurch sollen neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.

Dabei mussten wir uns ersteinmal klar machen, dass man den meisten Menschen ihre Behinderung garnicht auf Anhieb ansieht und das Bandscheibenprobleme oder sogar Frauen mit Brustkrebs schon einen Behindertenstatus erhalten.Daher sollten wir keine Arbeitsplätze für Geistigbehinderte- oder stark Körperlichbehinderte Menschen schaffen.

Ich war völlig begeistert von dem Thema, da es wie ich fand sehr zu mir passte.
Aus alter Kleidung etwas komplett neues nähen, mache ich ja sowieso schon immer in meiner Freizeit. Deswegen war ich Feuer und Flamme für das Thema. Und da die Hephata ein Storekonzept, Busineeplan und eine Kickoff Kollektion am Ende des Projekts haben wollten, machten wir uns direkt an die Arbeit. Wir durften Säckeweise Kleiderspenden durchforsten, um uns ein Bild von allem zu machen. Anschließend definierten wir unsere Zielgruppe und einigten uns auf die Kollektionsteile.
Dann ging es ans Nähen, währenddessen arbeiteten unsere Management Teammitglieder an dem Businessplan. Ende November war es dann soweit die Kollektionsteile standen und konnten nun bei einem Fotoshooting richtig in Szene gesetzt werden.

Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen und worüber wir sehr stolz sind, ist das unser Projekt von der Hephata weitergeführt wird und sich Unterstützung bei der Umsetzung von Aktion Mensch holt. Außerdem wird unser Projekt nächste Woche vor der Berlin Fashionweek ausgestellt.

Zum Schluss zeig ich, Euch noch das Video mit dem wir unsere Kollektion gestern dem Publikum präsentiert haben