Einen Monat ist es jetzt her, dass ich euch von der Zusammenarbeit von OEKO-TEX® und der AMD Akademie Mode & Design erzählt habe, doch woran haben die 23 Studierende im 2. Semester des Studiengangs Mode Design in den letzten Wochen gearbeitet? Genau dies konnten wir letzte Woche begutachten.

 

Wir? Das heißt die Jury, die das ganze Projekt begleiten und zum Schluss auch beurteilen wird, bestehend aus Georg Dieners, Generalsekretär
von OEKO-TEX®, Prof. Claudia Ebert-Hesse, Dekanin des Fachbereichs Design der Hochschule Fresenius, Gudrun Allstädt, Ressortleiterin im Bereich Fashion der Textilwirtschaft sowie Uta Feldmann, Senior Design Manager C&A Europe. Außerdem darf ich zusammen mit ausgewählten Modejournalismus Studenten das ganze Projekt ebenfalls begleiten und für euch auf meinem Blog und Social Media Kanälen aufbereiten. Da mir dies eine Herzensangelegenheit ist, muss ich euch glaube ich nicht erzählen, da ich ebenfalls studierte Textil- und Bekleidungstechnikerin bin und mich bei jedem Schritt in der FH an meine Studienzeit erinnert fühlte. Daher möchte ich zeigen worum es geht, nämlich um die kreativen Ideen und großartigen ersten Umsetzungen zu den Themen:

 

Urban: Sporty – Functional,


Romantic: Feminine – Playful

 

und Masculinity: Tailoring – Unifomity.

In dem Designwettbewerb geht es darum das die Studenten das Thema Formfindung
‚Kleid‘. Unter dem Titel ‚Confidence in Textiles by OEKO-TEX® kreativ umsetzen. Dafür stellt OEKO-TEX® die verschiedensten (nachhaltig produzierten) Materialien zur Verfügung, mit denen die Studenten ihre Designes praktisch umsetzen werden. Da dies natürlich nicht von heute auf morgen geschieht, gab es letzte Woche für uns die ersten Einblicke.

Jeder Student hatte seine ganz eigene Herangehensweise an das Projekt. Ob mit einer Collage zur Ideenfindung oder frei heraus aus dem Kopf, direkt an der Figurine gezeichnet, was zählt ist die Idee.

Die Jury war aber natürlich auch nicht nur zum begutachten vor Ort, hier und da wurden Fragen gestellt und teilweise auch kritisch die Idee hinterfragt. Ob die ausgewählten Materialien zum Projekt passen und wie der Student es sich vorgestellt hat hinterher zu verarbeiten.

Manche Studenten waren sogar schon einen Schritt weiter und hatten bereits technische Zeichnungen angefertigt, die einem die erste Vorstellung vom fertigen Kleid liefern konnten.

Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, egal ob top aktuelle Ansätze oder wie hier sehr historisch mit Nostradamus. Es war einfach nur spannend zu sehen was die Studenten sich überlegt hatten und wie viele Gedanken hinter jeder Zeichnung steckten.

Umso spannender wird es dann nun Ende Juli, wenn wir zum zweiten Schulterblick geladen werden um die ersten praktischen Ergebnisse zu begutachten. Mal sehen was dann aus den Ideen geworden ist, ob sich wirklich alles so umsetzen lässt wie geplant oder ob hier und da nochmal umgeschwenkt wurde.

Ich werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die ersten Schnitte und Stoffe.

Wer den ersten Artikel zum Projekt der AMD in Zusammenarbeit mit OEKO-TEX® noch einmal nachlesen möchte, ich verlinke ihn euch HIER.

Liebste Grüße,

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit OEKO-TEX® entstanden