Ich weiß nicht warum aber der Winter hat sich anscheinend doch noch dazu entschieden einen kleinen Abstecher zu uns einzulegen.
Meiner Meinung nach kann er gerne weg bleiben und es so schnell wie möglich Frühling und Sommer werden.
Wenn wir schon zu Weihnachten keinen Schnee hatten, brauch er jetzt auch nicht mehr ankommen..
Und weil es jetzt hier im schönen M´Gladbach doch noch friert und ziemlich kalt geworden ist hilft nichts anderes als die warmen dicken Pullover und Jacken doch noch raus zu kramen.

Meine große Tannengrüne Strickjacke trage ich sehr gerne da sie unheimlich warm hält und so super bequem und locker sitzt.
Den Schal dazu hab ich selber gestrickt, einer von vielen verschiedenen Loops die ich diesen Winter bis jetzt geschafft hab.
( Dazu kommt demnächst auch noch ein ausführlicher Post )
Damit das alles nicht zu lässig aussieht hab ich mir meine Haare zu einem Fischgrat-Zopf geflochten, auch weil Wir heute Verarbeitungstechnik hatten und man dort nicht mit offenen Haaren an die Maschinen darf.

Anleitung 


Ich dachte mir das ich euch mal schnell zeige wie Ihr selber super leicht euch diese kuschelige Strickjacke nach nähen könnt.
Dazu muss man garnicht besonders viel können, da sie aus nur 2 Nähten an den Ärmel Unterseiten besteht.
Ich hab mir aus der Restetruhe eine Tannengrüne
Maschenware mit hohem Wolle Anteil besorgt, da sie ja schön warm halten soll.
Oft sind Maschenwaren als Schlauch erhältlich, da sie auf Rundstrickmaschinen hergestellt werden. Meine Ware war aber schon aufgeschnitten und breit gerollt.
Als aller erstes sollte man sich überlegen wie lang man die Strickjacke haben möchte.
Meine ist in der hinteren Mitte ( also vom Hals bis zum Saum) 80cm lang. und vom Ärmel zum anderen Ärmel 170cm. Also besorgte ich mir 1,70m Stoff.

  Der Stoff wird nun doppelt gelegt, so das der Stoffbruch oben liegt, unten und auf der linken Seite liegen die offenen Kanten. Nun muss man sich selber überlegen wie Fledermaus artig, oder weit die Ärmel werden sollen. Ich hab mich dazu entschieden, sie an den Ärmelsäumen enger zu machen, das sie einem nicht andauernd auf die Hände rutscht.
Dann hab ich auch schon einfach drauf los geschnitten. Man sollte drauf achten das man nach unten zum Gesäßumfang hin nicht zu eng wird, ansonsten sitzt sie nicht mehr so gut.
Jetzt zeichnet man sich am besten noch gerade die Mitte ein, das man sie gleich besser aufschneiden kann.

Nun wird sie so aufgefaltet das sie ausgebreitet vor einem liegt. Immer noch mit dem Bruch oben liegend.
jetzt wird die Mitte durchgeschnitten und die Kanten oben und unten abgerundet. Das Halsloch noch ein bisschen ausformen und nun fehlen nur noch die Nähte unter den Ärmeln. Ich hab ganz einfach mit 1cm diese geschlossen.
Ganz einfach und super schnell, ideal für Galoppschneider 😉

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