Auch wenn dies mein erster Trip in die Millionen Stadt war, hatte ich dennoch die beste Begleitung dabei die man sich nur hätte wünschen können meine liebe Nadine von Liveworthliving. Sie hat mir direkt alle wichtigen Ecken und Sehenswürdigkeiten New Yorks gezeigt und schnell wurde auch mir klar, diese Stadt ist etwas ganz besonderes. Ganz besonders heißt auch das viele Klischees einfach bestätigt wurden und andere dafür völliger Humbug sind. Welche Tipps ich für euren ersten New York besuch habe? Here we go!

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  1. Wenn auf dem Preisschild im Laden 35$ steht, heißt es auch nicht gleich das ihr nur 35$ an der Kasse zahlen müsst, dort habe ich das erste mal Bekanntschaft mit den Tax gemacht. Ja ihr hört richtig, wenn ihr nicht gerade einen Hot Dog oder eine Flasche Snapple (der beste Eistee überhaupt) an einem der Straßenwagen kauft, könnt ihr überall damit rechnen das noch Steuern dazu kommen und das teilweise nicht zu knapp! Also rechnet gut 10% auf die Preise im Laden drauf um nicht an der Kasse überrascht zu werden.
  2. MAC Lippenstifte sind in der USA soooo günstig! Ich muss euch leider enttäuschen, dies war einmal. Die Preise wurden “etwas” nach oben korrigiert und schwups sind es 17$ und nochmal 2-3$ Tax (nicht zu vergessen dies steht ja niegends drauf) und schon kann man ihn genauso gut bei Douglas um die Ecke kaufen.
  3. Draußen sind es 30 Grad, nimm dir trotzdem ein Tuch oder einen Cardigan mit, du wirst ihn brauchen! Denn alle Gebäude sind dermaßen runtergekühlt das einen teilweise wirklich der Schlag trifft. Von 30 runter auf 17 Grad ist dann im Sommerkleidchen nicht mehr so angenehm. Ich übertreibe? Keineswegs, unser Zimmermädchen im Hotel hat jeden Tag wenn sie es gesäubert hat, die Klimaanlage schön auf 17 Grad runtergestellt. Also Lieber etwas einpacken als sich selber die nächsten Tage im Bett einpacken zu müssen mit schnupfen.Processed with VSCO with f2 preset
  4. Taxis gibt es in New York wie Sand am Meer, ja das stimmt aber eines zu bekommen gleicht einer Challenge! Tipp 1 ein Taxi hält (eventuell) nur an, wenn das Schild leuchtet, dann heißt es aber noch nicht das es euch mit nimmt, da das Straßensystem durch die Blocks ganz anders funktioniert als hier. Informiert euch also vorher in welche Richtung ihr müsst und stellt euch so an die richtige Ecke eines Blocks. Hand raus und schon steht das Taxi neben einem? Das gibt es leider nur im Film, die Wahrheit ist nämlich das wir teilweise über 1 Stunde verzweifelt versucht haben ein Taxi zu bekommen. Der Mythos ist also leider falsch.Processed with VSCO with f2 preset
  5. Ihr wollt zentral wohnen, am besten direkt am Broadway oder zumindest ganz nah am Times Square? Dann verabschiedet euch schon mal von euren 6-8h Schlaf, denn New York schläft nie ist definitiv wahr und die Feuerwehrwagen und Krankenwagen sind mit ABSTAND die lautesten Gefährte die mir jemals unter die Ohren gekommen sind. Ein startendes Flugzeug ist ein Witz dagegen! Da die Stadt so hoch bebaut ist und sich richtige Schluchten zwischen den Wolkenkratzern befinden, hallt alles noch mehr und ihr werdet euch bald die nervigen Vögel vor dem heimischen Fenster zuhause morgens um 6 wieder herbei wünschen.dsc_9038
  6. Ein Tipp von Nadine den wir auch umgesetzt haben, ist nicht die Touri Tour zur Freiheitsstatue zu machen. Ein Tipp der nichts kostet, nehmt die Staten Island Ferry, diese ist völlig kostenlos und fährt alle halbe stunde von Manhattan nach Staten Island. Was ist daran so besonders? Man fährt direkt an der Freiheitsstatue vorbei und hat einen erstklassigen Blick auf sie und dann die Skyline von New York. Also ein kleiner Tipp spart euch das Geld und macht lieber die Tour mit der Staten Island Ferry wie die restlichen New Yorker.
  7. Lasst euch von der freundlichkeit der New Yorker anstecken, auch wenn das “Hey, how you doing?” meist eher geheuchelt ist, kommt es jedes mal mit einem Lächeln über die Lippen und dies ist etwas was ich sofort übernommen habe. Diese Stadt lässt einen auch nur einfach gute Laune haben.img_5935
  8. Lasst auf jeden Fall ein paar Kilo im Koffer frei, denn Amerika ist das Land der Süßigkeiten und Kerzen, so habe ich es auf jeden Fall kennengelernt. Ich habe mir sogar im vorhinein schon Gedanken gemacht, was alles gekauft werden muss, was es erstens in Deutschland nicht gibt oder zweitens einfach völlig überteuert hier weiterverkauft wird. Von Hersheys über Reeses bis hin zu Sprühkäse, Coffee Mate und Co. Was Lebensmittel angeht kann man gut verstehen warum es so einfach ist dort auseinander zu gehen. Ein zweiter absoluter Tipp ist es zu Bath & Body Works zu gehen, der Kerzenhimmel befindet sich genau dort! Mit den Düften etwas zu vergleichen mit Yankee Candle aber um ein vielfaches besser UND günstiger. Der Nachteil? Jede große Kerze mit Glas (Kerze sitzt im Glas daher kein entkommen) sind es sicher schon 1,2Kg mehr im Koffer zurück.img_6115
  9. Die Dollar gleiten einem nur so durch die Finger, dies merkt man vor allem gerade wo die Umrechnung leider nur noch 1:1,2 ist. Hier 10$ für einen Bagel mit Kaffee, Dort 25$ für einen Burger mit Pommes und Cola und zwischendurch mal noch einen Milchshake mit Cookie für 15$. Gefühlt bezahlt man zuhause nur die Hälfte aber soll ich euch was sagen? Es schmeckt dafür aber auch doppelt so gut, dennoch sollte es einem im klaren sein, genug Geld in der Urlaubskasse dabei zu haben.Processed with VSCO with f2 preset
  10. Nehmt die bequemsten Schuhe überhaupt mit, denn ihr werdet laufen und laufen und laufen ohne es wirklich zu merken. So hatten wir an einem Tag sogar die 20 km Marke geknackt ohne es richtig mitbekommen zu haben. Die einzigen Indizien dafür waren die Füße die einfach nicht mehr wollten. Also schaut schon im Vorhinein welche Schuhe euch auf diesem Trip treue Begleiter sein würden. Besonders Schicke Treter zieht daher besser zum Essen gehen am Abend an, den dort kann man sich auch mal ein Taxi gönnen, wenn man eines erwischt 😉

Habt ihr noch weitere Tipps die unbedingt aufgenommen werden sollten in die New York Liste?

Liebste Grüße,

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